RUDOLF STEINER SONDERSCHULE LENZBURG

 

 

Direktauftrag | gebaut 2019 - 2020

Auf dem Areal der Rudolf Steiner Sonderschule in Lenzburg sollte ein neues Klassenzimmer den gestiegenen Platzbedarf langfristig sicherstellen. Dafür wurde ein älterer, kleinerer Anbau mit der darunterliegenden Garage am Hauptgebäude, dem ehemaligen Hitachi-Fabrikgebäude, zurückgebaut und durch einen zweigeschossigen Neubau ersetzt. Dieser bildet städtebaulich den neuen Auftakt zur Schule und das neue Gesicht in Richtung des gegenüberliegenden Pfarreizentrums von Luigi Snozzi. Eine zum Snozzi-Ensemble gehörende Betonmauer auf der Grenze zur Schule wird erhalten und in das Gebäude integriert. Gleichzeitig wird die Fassadenrhythmisierung des Fabrikaltbaus weitergespielt und der Mauer überlagert. Es entsteht ein dreiseitig belichtetes Schulzimmergeschoss mit Klassen- und Allzweckraum.

Südseitig begegnet der neue Baustein dem vielwinkligen Ergänzungsbau der Schule, entworfen von Zimmermann Architekten aus Aarau. Dieser neue eingeschossige Abschluss zum Pausenhof lässt sich auf das organische Spiel der Winkel ein, schafft eine einladende Ankunftssituation und bietet eine gedeckte Aufenthaltszone für die Schüler.

Die Tragstruktur aus Beton spiegelt sich aussen in der massiven Wirkung gesägter und gebogener Aluminiumplatten wider. Im Innenraum bringen strukturfüllende Elemente aus Holz Wärme ins neue Klassenzimmer.

Fotografie: Jürg Umbricht

SuM Architekten GmbH
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